Newsletter des IT-Bildungsnetz e.V.
Ausgabe 4/2011

Inhalt

  1. Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung
  2. Quest Competition 2012 offiziell gestartet!
  3. Ergebnisse der 335. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 20./21. Oktober 2011 in Berlin
  4. Studienkreis startet online durch unterschiedliche Lesegeräte, unterschiedliches Lesen?
  5. DGB-Jugend gibt Tipps zu Studi-Jobs
  6. Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung
  7. Abschluss des Festjahres zum 625. Jubiläum der Uni Heidelberg
  8. Südwesten Ingenieurland Nummer eins
  9. Managerinnen 50plus: Was tun, wenn die Karriere stockt?


1. Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung

Beim Schülerwettbewerb 2012 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik dreht sich alles um den Umwelt-und Klimaschutz. Mitmachen können Jugendliche ab der Zehnten Klasse mit ihrem zukunftsweisenden Umwelt-und / oder Klimaprojekt.
Bis 11.11. können Sie Ihr Team für den Schülerwettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik anmelden.
weiter auf Mitmachen beim Schülerwettbewerb 2012

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2. Quest Competition 2012 offiziell gestartet!

Attraktive Preise, wie Laptops, Reisen nach San Francisco oder Geldpreise, warten auf die Gewinner!

Das neue Motto des renomierten, internationalen Wettbewerbs lautet "Think with us and you'll be ready". Unter der Schirmherrschaft der Oracle Education Foundation können Schüler/Studenten beweisen, wie sie ihre Technologie- und Kommunikationsfähigkeiten sowie eine differenzierte Betrachtungsweise einsetzen. Sie definieren selber eine Aufgabenstellung und entwickeln eine ansprechende Lösung, z. B. Blog, Fotojournal, Video, Webseite, interaktive Anwendung/Spiel, die dann bis zum 25. April 2012 als Beitrag eingereicht werden kann.
Wer hat beim letzten Wettbewerb mit einem Beitrag gewonnen? Schauen Sie sich die tollen Lösungen in der offiziellen ThinkQuest Library an: www.thinkquest.org/pls/
Alle Informationen zur Think Quest Competition: www.thinkquest.org/competition/

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3. Ergebnisse der 335. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 20./21. Oktober 2011 in Berlin

Am 20. und 21. Oktober 2011 hat in Berlin die 335. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Minister Dr. Bernd Althusmann, stattgefunden.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen folgende Themen:
- Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) in Deutschland
- Kultusministerkonferenz setzt Dialog mit Migrantenverbänden fort
Länder bestehen auf Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung
Bei der Gestaltung des geplanten Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) spricht sich die Kultusministerkonferenz einstimmig dafür aus, die Zuordnung der Allgemeinen Hochschulreife, der Fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife und der Abschlüsse der gesamten beruflichen Erstausbildung unter der Maßgabe der Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung vorzunehmen.
Die Länderminister befürworten, sowohl die Allgemeine Hochschulreife und die Fachgebundene Hochschulreife als auch entsprechende Berufsabschlüsse auf Stufe 5 der europäischen Skala von Bildungsabschlüssen zu verorten.
weiter auf www.kmk.org/presse-und-aktuelles/

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4. Studienkreis startet online durch unterschiedliche Lesegeräte, unterschiedliches Lesen?

Buch oder Bildschirm - wie liest es sich besser? Das Lesen auf elektronischen Lesegeräten hat keine Nachteile gegenüber dem Lesen gedruckter Texte. Das ist ein Ergebnis einer weltweit einmaligen Lesestudie, die der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH durchgeführt hat. "E-Books und E-Reader spielen auf dem weltweiten Buchmarkt eine immer größere Rolle. Dennoch stehen Leser in Deutschland E-Books und elektronischen Lesegeräten skeptisch gegenüber. Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob es für diese Skepsis fundierte Gründe gibt", erklärt der Initiator der Studie, Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Instituts für Buchwissenschaft und Sprecher des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. "Mit der Studie können wir die verbreitete Meinung, das Lesen am Bildschirm habe nachteilige Effekte, wissenschaftlich fundiert entkräften", so Füssel. "Es gibt keinen Clash der (Lese-)Kulturen - ob analog oder digital, Lesen bleibt die wichtigste Kulturtechnik."
 weiter auf www.uni-mainz.de/presse/
Quelle: Johannes Gutenberg Universität Mainz

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5. DGB-Jugend gibt Tipps zu Studi-Jobs

An einigen Fachhochschulen wird schon seit Wochen wieder gebüffelt, doch in den meisten großen Universitäten beginnt jetzt die Vorlesungszeit. Für voraussichtlich mehr als 400.000 Studienanfänger ist es das erste Semester. Sie müssen nicht nur eine WG finden und Plätze in den Seminaren ergattern, sondern auch für ihren Unterhalt sorgen. Nur jeder vierte Student erhält BAföG, die Meisten bekommen Geld von ihren Eltern. Aber zwei Drittel aller Studierenden müssen auch jobben, um über die Runden zu kommen. Da ist es gut, wenn man weiß, was bei Krankenversicherung, Steuern oder Urlaub zulässig ist.
weiter auf www.dgb-jugend.de/studium/mehr_infos/
Quelle: DGB Jugend

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6. Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung

Ein Neuer Online-Materialkompass soll die Verbraucherkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.
 Nach einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums (BMELV) unter Schülern, die bereits im Sommer 2010 vorgestellt worden war, kennen mehr als die Hälfte aller Jugendlichen ihre Rechte als Käufer nicht. 48 Prozent wissen nicht, wozu man ein Girokonto benötigt und mehr als zwei Drittel aller Jugendlichen hatten eklatante Wissenslücken im Bereich Internet und Telekommunikation. So kennen 66 Prozent nicht ihre günstigste Handy-Taktung, obwohl alle befragten Schüler ein Handy besitzen. 31 Prozent würden beim Online-Einkauf jederzeit bedenkenlos auch ihre private Telefonnummer angeben.
Der Materialkompass "Verbraucherbildung" wurde vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit finanzieller Unterstützung des Bundesverbraucherministeriums erstellt und ist Teil der BMELV-Initiative "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken".
weiter auf bildungsklick.de/unterrichtsmaterialien-zur-verbraucherbildung/
Quelle: bildungsklick.de

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7. Abschluss des Festjahres zum 625. Jubiläum der Uni Heidelberg

22.10.2011"Heute wie schon vor sechs Jahrhunderten ist die Universität Heidelberg ein Dreh- und Angelpunkt der internationalen Wissenschaftsgemeinde. Heute wie damals setzt sie Maßstäbe für Wissenschaft und Forschung. Heute wie damals gelingt es ihr, brillante Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorzubringen und zu gewinnen." Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich des Abschlusses des Festjahrs zum 625. Jubiläum der Ruperto Carola am 22. Oktober 2011 in Heidelberg.

In ihrer Rede unterstrich die Ministerin die Rolle der Hochschulen als Zukunftslabore der Gesellschaft. Insbesondere beim notwendigen Aufbruch in ein Zeitalter der Nachhaltigkeit komme den Hochschulen eine Schlüsselrolle zu. "Hochschulen ermöglichen kritische Reflexion und geben Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Sie müssen die technischen und sozialen Innovationen schaffen, die den Wandel einleiten - von einer Gesellschaft, die Ressourcen vergeudet, hin zu einer Gesellschaft, die Ressourcen schont", so die Ministerin. Damit gehörten die Hochschulen zu den wichtigsten Institutionen unserer Zeit, so die Ministerin.

"Um ihrer Rolle gerecht zu werden, müssen sich die Hochschulen öffnen - nach innen wie nach außen", betonte Bauer. Der Wandel zur Nachhaltigkeit erfordere den intensiven Dialog mit der Gesellschaft ebenso wie den Dialog zwischen den Disziplinen. Ein Bekenntnis zu solcher Offenheit enthalte der Leitspruch "semper apertus" der Universität Heidelberg. Er sei heute aktueller denn je.

Die Ministerin sagte zu, die Landesregierung von Baden-Württemberg werde die Hochschulen bei ihren Aufgaben unterstützen und ihre Autonomie stärken.  "Neugierde, Erfindungskraft und Ideenreichtum brauchen Freiheit, um sich entfalten zu können. Diese Freiheit wollen wir gewähren - indem wir nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen setzen", so die Ministerin. Die Landesregierung werde ihre Hochschulpolitik nicht von oben herab umsetzen, sondern im Dialog mit Hochschulen und Studierenden entwickeln.  

"Ich will dazu beitragen, dass die Universität Heidelberg gut gerüstet bleibt, weiterhin ein Ort der Zukunft zu sein und wichtige Beiträge zur Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels zu leisten", sagte Theresia Bauer.
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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8. Südwesten Ingenieurland Nummer eins

"Baden-Württemberg ist das Ingenieurland Nummer 1 in Deutschland", erklärte Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft, heute in Stuttgart zu einer Meldung des Statistischen Landesamts. Das Statistische Landesamt gab heute bekannt, dass in Baden-Württemberg mit 152.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen so viele Ingenieurfachkräfte arbeiten wie in keinem anderen Bundesland. Baden-Württemberg weist zudem im Bundesvergleich mit 3,9 Prozent den höchsten Anteil an Beschäftigten in Ingenieurberufen an allen Beschäftigten auf.
weiter auf www.baden-wuerttemberg.de/
Quelle: Das Landesportel Baden-Württemberg

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9. Managerinnen 50plus: Was tun, wenn die Karriere stockt?

Für die kommenden Jahrzehnte wird mit einem Engpass an höher qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gerechnet. Vor diesem Hintergrund sollte man annehmen, dass Unternehmen alles daran setzen, Fachkräfte und Führungskräfte an den Betrieb zu binden. Eine neue Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zeigt jedoch, dass Frauen ab 50 Jahren im mittleren und höheren Management auf große Widerstände stoßen und deshalb nicht selten aus dem Beruf aussteigen.
Im Mai 2011 hat das BMFSFJ die Studie "Managerinnen 50plus: Karrierekorrekturen beruflich erfolgreicher Frauen in der Lebensmitte" veröffentlicht. Sie basiert auf Interviews mit 30 Frauen zwischen 45 und 55 Jahren im mittleren und oberen Management in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die zentralen Ergebnisse der Untersuchung: Langjährige Einsatzbereitschaft, Qualifikation und Opfer im Privatleben zahlen sich oft nicht aus. Positionen im Vorstand oder Aufsichtsrat bleiben vielen Frauen verwehrt, für sie scheint die Karriereleiter ab 50 keine Sprossen mehr zu haben.
Rund 40 Prozent der Interviewten gaben in der Studie an, gegen alle Widerstände für den weiteren Karriereaufstieg zu kämpfen und die Benachteiligungen nicht hinzunehmen. Rund 30 Prozent entschlossen sich für einen Karriere-Kurswechsel und nahmen neue Stellen an oder gründeten eigene Firmen. Weitere 30 Prozent hatten resigniert, sie gaben als Reaktion auf ihr berufliches Nichtvorankommen "innere Kündigung" und "Dienst nach Vorschrift" an.
Mehr Informationen erhalten Sie unter www.erfahrung-ist-zukunft.de
Die Studie "Managerinnen 50plus" steht hier zum Download bereit. (PDF-Dokument)
Quelle: www.kompetenzz.de/Aktuelles/Managerinnen-50plus

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